Dienstag, 23. Oktober 2007

What others have said about Poet Satis Shroff

What others have said about the writer Satis Shroff:

Reviewed by Albert Hagenaars on WritersDen.com 8/17/2007 Fascinerend! Ik voel veel verwantschap met deze thematiek. Ik wil deze pagina's blijven volgen! Tot de volgende keer dus...

Reviewed by H Poudel on WritersDen.com 6/4/2007
Brilliant, I enjoyed your poems throughly. I can hear the underlying German and Nepali thoughts within your English language. The strictness of the German form mixed with the vividness of your Nepalese mother tongue. An interesting mix. Nonetheless we need more authors bringing stories of Nepal to the West. Nepal is a jewel on the Earths surface, her majesty and charm should be protected, and yet exposed with dignity through words. You do your country justice and I find your bicultural understanding so unique and a marvel to read.

Reviewed by Aleja Bennett on WritersDen 3/4/2007 Your poetry gives on so m uch meaning that you have to recieve positive feedback from all that review. Thanks for sharing with me and many others here on the lovely WritersDen.com
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Freitag, 19. Oktober 2007

Editor's Choice Award

Satis Shroff
I am delighted to inform you that your poem "HOPE IN THE HIMALAYAS (Satis Shroff)" has been awarded our prestigious Editor's Choice Award because it displays an original perspective and unique creativity -- judged to be the qualities found most in exceptional poetry. Congratulations on your achievement! Howard Ely, Editor, www.Poetry.com

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Two Books by Satis Shroff (Lulu.com)

Katmandu, Katmandu
von Satis Shroff


Satis Shroff’s anthology is about a poet caught between upheavals in two countries, Nepal and Germany, where maoists and skin-heads are trying to undermine democratic values, religious and cultural life. Satis Shroff writes political poetry, in German and English, about the war in Nepal (My Nepal, Quo vadis?), the sad fate of the Nepalese people (My Nightmare, Only Sagarmatha Knows), the emergence of neo-fascism in Germany (Mental Molotovs, The Last Tram to Littenweiler) and love (The Broken Poet, Without Words, About You), women’s woes (Nirmala, Bombay Brothel).

His bicultural perspective makes his poems rich, full of awe and at the same time heartbreakingly sad. In writing ‘home,’ he not only returns to his country of origin time and again, he also carries the fate of his people to readers in the West, and his task of writing is a very important one in political and social terms. His true gift is to invent Nepalese metaphors and make them accessible to the West through his poetry.

(187 Seiten) Paperback: €13.84 Download: €6.25 Language: German & English
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Through Nepalese Eyes
By Satis Shroff


‘Through Nepalese Eyes’ is about the journey of a young Nepalese woman to Germany to meet her brother, who lives with his German wife and daughter in an allemanic town named Freiburg. It is a travelogue written by a sensitive, modern British public-school educated man. He describes the two worlds: Asia and Europe and the people he meets. There is a touch of sadness when his sister returns to her home in the foothills of the Himalayas.
(205 pages) Paperback: €12.00 Download: €6.25 Language: English

Montag, 15. Oktober 2007

Buddhismus in Nepal (Satis Shroff, Freiburg)


A Buddhist pufifying ceremony performed by lamas and followers of Buddhism at Mahaboudha, Katmandu

Der Buddhismus war ursprünglich eine philosophische Reformbewegung, eine von vielen, die aus der Krise der vedisch-brahmanischen Religion im 6. Jahrhundert v. Chr. resultierten. Der historische Buddha wurde um 563 v. Chr. in Lumbini, im Süden des heutigen Nepal, nahe der Stadt Kapilavastu, als Prinz Siddhartha geboren. Nach seinem Familiennamen Shakya wurde er später auch Buddha Shakyamuni genannt.Die Mutter Maya war eine Prinzessin aus dem Geschlecht der Koliya von Devadaha. Ihre Schwester Mahapajapati übernahm die Pflege des Kindes, da Maya eine Woche nach der Geburt starb.

Im Mahayana Buddhismus tragen auch göttliche Wesen, die sich nie in menschlichen Leibern verkörpern, den Namen Buddha. Sie werden als Transzendente Buddhas bezeichnet, früher war der Ausdruck Dhyani-Buddhas üblich. Sie stellen die geistigen Mächte dar, die die Welt regieren, Vairocana in der Mitte, Aksobhya im Osten, Ratnasambhava im Süden, Amitabha im Westen, Amogasiddhi im Norden. In Nepal zieren die Bilder dieser fünf Buddhas den Türsturz jedes buddhistischen Hauses.

Im Alter von neunundzwanzig Jahren verließ der Buddha eines Nachts heimlich seine Familie und den elterlichen Fürstenhof und zog sieben Jahre als Wanderasket umher. Unter dem Bodhi-Baum (Pappelfeigenbaum) in Bodh Gaya erlangte er die Erleuchtung, die Einsicht in das Wesen des Daseins und seiner Überwindung. Später erhielt er zahlreiche Ehrentitel, vor allem Shakyamuni (der Weise der Shakyas), Jina (Sieger) und Tathagata (der Vollendete, wörtlich der ‚So-Gegangene‘.

Der Buddhismus sucht nach der letzten Ursache von Sünde und Leid und entdeckt, daß es kein Selbst oder Ich gibt. Der Buddha verkündete keine neue Religion, im Gegenteil, seine Lehre vertrat eine atheistische Weltauffassung.

Die Vorzeichen eines Lebensweges: Buddhas Lehre ist nichts mehr als die Vorzeichnung eines Lebensweges. Über andere Fragen wie Gott, Seele und die Welt. Auskunft zu geben, erklärte er für nutzlos. Seine Ansichten darüber lassen sich aber aus seiner Lehre erkennen. Sie fußt auf Samkhya-Gedanken. Der Buddha bekennt sich zu einem vollständigen Atheismus und Akosmismus, d.h. er leugnet jedes substantielle Sein, Gott, Seele und die Welt. Es gibt nur ein Werden und Vergehen ohne wirkliche Grundlage in einem anfang- und endlosen Kreislauf, dem Sansara.

Die Welt, der Gott und der Mensch sind eine Summe von physischen und psychischen Erscheinungen in ständigem Fluß, wobei die vorhergehende die nachfolgende bestimmt. Jedes Wesen gleicht einer Flamme, die scheinbar eine Substanz, in Wirklichkeit aber ein stetig voranschreitender Verbrennungsprozeß ist. In der Summe der Erscheinungen (Körperlichkeit, Empfindungen, Vorstellungen, Gestaltungen, Bewußtsein) die ein Mensch nennt, bewirkt das Karma des abgeschlossenen Lebens die Art des neuen Daseins, das ein tierisches, menschliches oder göttliches sein kann. Diese ruhelose Aufeinanderfolge ist das große Leid der Welt, das Aufhören des Kreislaufs ist die Ruhe des Nirvana1.

Die "vier edlen Wahrheiten:"Den Weg zum Nirvana will der Buddha, so wie er ihn selbst gegangen ist, auch seinen Jüngern lehren. Es ist ein Mittelweg zwischen dem Weg der weltlichen Menschen und dem Weg der sich kasteienden Asketen. So verkündet er, zum ersten Male in der Benares-Predigt, die "vier edlen Wahrheiten2". Es sind die folgenden:
1) Die Wahrheit vom Leid: Alles Dasein ist Leiden3.
2) Die Wahrheit von der Entstehung des Leidens: Aus der Unwissenheit als letztem Grund entstehen die Lebensäußerungen, als verhängnisvollste der Durst, d.h. das Haften am Dasein.
3) Die Wahrheit von der Aufhebung des Leidens: Das Aufhören der Lebensäußerungen, namentlich des Durstes, führt zum Ziel.
4) Die Wahrheit vom Weg der Aufhebung des Leidens: Auf dem edlen achtteiligen Pfad führt der Weg zur Erlösung: Rechte Einsicht, rechtes Wollen, rechtes Wort, rechte Tat, rechtes Leben, rechtes Streben, rechtes Gedenken, rechtes Sichversenken.

Unter den Lebensregeln finden sich Anleitungen zum sittlichen Handeln, die auf dem Wege voranhelfen; so wird vor allem das Wohlwollen empfohlen. Da aber auch Freude und Liebe und alle guten Handlungen Karma hinterlassen und zu einem neuen Dasein zwingen, sind sie auf den höheren Stufen zu meiden. Der Weise verharrt in völlig seelischer Untätigkeit. Der Weg Buddhas bedeutet ein Selbsterlösung ohne göttliche Hilfe, ohne selbstlose Menschenliebe, ohne Tugendübung. Nur die wenigen, die sich zur völligen Weltflucht entschließen, können diesen Weg gehen.

Der ursprüngliche Buddhismus ist deshalb wesentlich ein Mönchsreligion. Genaue Vorschriften, die zum Teil von Buddha herrühen mögen, regeln das Leben der Mönche und der Mönchsgemeinde (Sanga).

Die Heilswege und ihr Ziel: Der Buddhismus wurde durch innere Spaltungen geschwächt. Mit dem ersten nachchristlichen Jahrhundert begann in Nordindien eine Umwandlung, wodurch sich der Buddhismus klar in zwei Religionen spaltet: das Hinayana (Kleine Fahrzeug), das nur die wenigen Mönche zum Nirvana zu führen verspricht, und das Mahayana (Große Fahrzeug), das allen Menschen einen leichten Weg der Erlösung zeigen will. Die Entwicklung vollzieht sich unter dem Einfluß der alten Volksreligion und des Bhaktigedankens. Das Mahayana nähert sich der brahmanischen Religion und erleichterte die Aufsaugung durch dieselbe. Ein wichtiger Weg des Mahayana ist aber der des Vertrauens auf den Buddha und seine Lehre. Das Vertrauen (shraddha) auf den Buddha und seine Lehre fordert die ganze Person. So kann es von Tugenden und Selbstzucht begleitet, zur Erlösung führen. Das Erlösungsziel ist das Nirvana. Es wird in der Buddhaschaft erreicht, in der Erkenntnis des Illusionscharakters (Maya) des Sansara.

Im Mahayana ist es das Einswerden mit dem Absoluten, das einen andauernden Glückszustand mit sich bringt. Dies ist das Jenseits, und dieses Jenseits ist das Ziel aller derer, die im großen Fahrzeug zur Erlösung streben. Zum Jenseits des Nirvana führen alle "Fahrzeuge" im Buddhismus, zu einer Erlösung, über deren Beschaffenheit kein Wort möglich ist. Mit der Erlösung aber hat die Lehre ihr Ende.

Der freiwillige Verzicht auf Erlösung:

Die Bodhisattvas: In der neuen religiösen Richtung tritt Buddha als milder Gott vor uns. Man erhebt ihn zu einem einzigartigen göttlichen Wesen, dem Urbuddha, von dem ungezählte Ausstrahlungen erfolgen. Das sind die Dhyanabuddhas in der oberen Welt, sodann die Bodhisattvas, die Vollendeten, die auf das Nirvana verzichten, um den Menschen zu helfen, endlich die irdischen Buddhas, deren letzter Sakyamuni war. Der Grund hiervon ist das "Große Mitleid", das alle Bodhisattvas für die Wesen empfinden und das sie zur Tätigkeit für die Wesen treibt. Sie versuchen, die Leiden der Sansara auf sich zu ziehen, und umgekehrt ist es ihnen möglich, das durch ihre Verdienste gesammelte Karma auf andere zu übertragen. So sind die Bodhisattvas deutlicher Ausdruck für die Möglichkeit der Fremderlösung.

Der große Dhyanabuddha im gegenwärtigen Zeitalter ist Amitabha, der im Paradies des Westens thronende allbarmherzige Erlösergott, der alle, die ihn anrufen, selig macht. Der mächtige Bodhisattva der Gegenwart ist Avalokiteshvara4, der in seiner Hilfsbereitschaft auch vor Sünde und Höllenqual nicht zurückschreckt. Dazu finden die hinduistischen Götter Aufnahme in den Buddhismus.

Erzwungene Kastensystem in Nepal:
Unter König Jayastathi Malla (1382-1395) wurden die Buddhisten unter Berufung auf die von Sankaracharya durchgeführten Maßnahmen, in ein rigoroses, neu geschaffenes Kastensystem eingegliedert. Außerdem wurde die Verwaltung und Jurisdiktion gestrafft. Man unterstellte, daß die unverheirateten Mönche ursprünglich aus der Bahun- (Brahmanen) oder Chettri- (Kshatriya) Kaste gekommen waren und nachdem sie gezwungen worden waren zur Heirat und Fortzupflanzung, sollten sie diesen Kasten weiter angehören. Zuunterst in dem hinduistischen Kastengefüge in Nepal stehen die unberührbaren Kasten, unter anderem die Kami (Schmiede), die Sarki (Schuster) und die Damai, die zwei Beschäftigungen ausüben: Sie sind Schneider und Musikanten. Die frühe Geschichte Nepals läßt Stämme, aber keine rigorose Kastenordnung erkennen.

Die Erlösung als das Ende des Strebens: Im Buddhismus redet man nicht nur von Wissen, das die Kausalität des Entstehens hebt sondern auch vom Nichtwissen, das die Bildung karmagestaltender Triebkräfte nach sich zieht. Die Triebkräfte sind die Urheber allen Strebens; da sie vom Nichtwissen freigesetzt wurden, bilden sie ein Bewußtsein aus, das sich dann im Einzelnen niederläßt. So kommt eine Individualität zustande, die nicht mehr ein leeres Bewußtsein trägt, sondern ein durch Eindrücke, Empfindungen, Bedürfnisse, Gier bzw. Streben angefülltes Organ.

Als Folge des Strebens tritt mit dem Lebenshang das karmische werden. Es realisiert sich als Wiedergeburt, und damit als Wiedereintritt in den Sansara, ins Dasein, ins Leid5. Das Streben ist das, was den Sansara bewegt und die Erlösung verhindert. Das Erlösungsstreben findet man auch im Hinduismus; hier wird das Streben selbst als Ursache des Leides erkannt. Das Streben nach guten Taten bewirkt eine bessere Wiedergeburt, nicht aber die Erlösung. Und Streben muß sich immer auf die Illusion des Ich richten, also auf das Nichtwissen. Läßt man diese Illusion als Wissender fallen, so erscheint die gesamte Welt des Samsara als eine Illusion. Im Durchschauen dieser Illusion (Maya) besteht die Erlösung, die in der völligen Aufgabe allen Strebens und der vollkommenen Ruhe des Geistes erreicht wird. Mit dem Verlöschen allen Strebens ist das Samsara überwunden.

Der Tod im Buddhismus: In den Himalayaregionen Nepals, wo die Bevölkerung überwiegend buddhistisch sind, findet man Manisteine und Chortens. Die Toten werden begraben und Chortens (Pukangs) als Denkmäler errichtet. Wenn ein Lama stirbt, dann muß ein anderer Lama das Feuerholz bei der Verbrennungszeremonie anzünden. Im Gegensatz zu dem hinduistischen Todesritual darf der Sohn des Verstorbenen die Todesreste seiner Eltern nicht anzünden.

Einer der wichtigsten Texte des tibetischen Buddhismus ist das Totenbuch "Bardo Thodol"6. Trotz seines Namens und der Tatsache, daß dieses Buch am Bett der Sterbenden von den Mönchen vorgelesen wird, ist es ein Buch des Lebens. Bardo heißt "Zwischenraum" (‘bar’ bedeutet zwischen, und ‘do’ heißt Insel ). Es ist nicht nur das Intervall des nachtodlichen Schwebezustandes, sondern vielmehr der Schwebezustand in der Situation des Lebens. Die Bardo-Erfahrung ist Teil unserer grundlegenden psychologischen Struktur. Dieses Buch erhält nicht nur eine Botschaft für jene, die bald sterben oder bereits gestorben sind, sondern auch eine Botschaft für jene, die bereits geboren sind.

Geburt und Tod widerfahren jedermann andauernd, genau in diesem Augenblick. Es besteht ein Konflikt zwischen dem Körper und dem Bewußtsein, und es gibt die dauernde Erfahrung von Tod und Geburt. Die Buddhisten in Nepal betrachten den Tod nicht als besonders unangenehme oder schwierige Situation. Der sterbende Mensch hat Anteil an seiner eigenen Festigkeit. Wenn man gefaßt ist, dann wird die Person im Bardo-Zustand automatisch davon angezogen. Mit anderen Worten: man sollte den sterbenden Menschen eine sehr geistes-gegenwärtige Situation präsentieren. Man sollte auf ihn eingehen, sich füreinander gegenseitig öffnen und das Zusammentreffen von zwei Seelen entwickeln.

Die Botschaft des Totenbuches ist folgende: Die Verwirrungen des Lebens werden durch die dualistische Sicht des Menschen verursacht. Indem er das Bardo Thodol aufmerksam liest oder hört, wird der Mensch befreit und in einem nicht-dualistischen Zustand versetzt, in dem sich die Verwirrungen in Weisheit umwandeln.

Im Mahayana Buddhismus gibt es die Lehre eines höchsten Gottes bzw. eines Ur-Prinzips, des Adi Buddha. Aus diesem entspringen die fünf Dhyani Buddhas, die als Verkörperung der fünf ursprünglichen Elemente, aus denen der Kosmos besteht, angesehen wurden. In der Regel werden die einzelnen Gottheiten mit der Miniaturfigur ihres jeweiligen Dhyani Buddha, aus dem sie emanierten, im Kopfschmuck gezeigt. Dabei werden die Bodhisattvas als Söhne der jeweiligen Dhyani Buddhas mit ihrem Buddha-Shaktis angesehen.

Obwohl die Erlösungswege von Hinduismus und Buddhismus verschieden sind, so gleichen sich die zwei Religionen in der Annahme des Sansara, die die Einmaligkeit des Lebens auf der Erde ablehnt und einen Kreislauf von Wiederbeburten setzt. Die ausgleichende Gerechtigkeit vollzieht sich selbst in der Qualität der Wiedergeburten. Im Christentum wird mit der Überzeugung der Einzigkeit des menschlichen Lebens auch die eines personalen, allmächtigen Gottes verbunden.

Während es für den Hindu keine einzige, fest umrissene, alleinseligmachende Wahrheit gibt, ist die Zuflucht zur Lehre für den Buddhisten unerlässlich.



(Sketch © 2007 Satis Shroff, Freiburg)


THE AGONY OF WAR (Satis Shroff)

Once upon a time there was a seventeen year old boy
Who lived in the Polish city of Danzig.
He was ordered to join the Waffen-SS,
Hitler’s elite division.
Oh, what an honour for a seventeen year old,
Almost a privilege to join the Waffen-SS.
The boy said, “Wir wurden von früh bis spät
Geschliffen und sollten
Zur Sau gemacht werden.”

A Russian grenade shrapnel brought his role
In the war to an abrupt end.
That was on April 20, 1945.
In the same evening,
He was brought to Meissen,
Where he came to know about his Vaterland’s defeat.
The war was lost long ago.
He realised how an ordinary soldier
Became helpless after being used as a tool in the war,
Following orders that didn’t demand heroism
In the brutal reality of war.

It was a streak of luck,
And his inability to ride a bicycle,
That saved his skin
At the Russian-held village of Niederlausitz.
His comrades rode the bicycle,
And he was obliged to give them fire-support
With a maschine-gun.
His seven comrades and the officer
Were slain by the Russians.
The only survivor was a boy
Of seventeen.
He abandoned his light maschine-gun,
And left the house of the bicycle-seller,
Through the backyard garden
With its creaky gate.

What were the chances in the days of the Third Reich
For a 17 year old boy named Günter Grass
To understand the world?
The BBC was a feindliche radio,
And Goebbels’ propaganda maschinery
Was in full swing.
There was no time to reflect in those days.
Fürcht und Elend im Dritten Reich,
Wrote Bertold Brecht later.
Why did he wait till he was almost eighty?
Why did he torment his soul all these years?
Why didn’t he tell the bitter truth,
About his tragi-comical role in the war
With the Waffen-SS?
He was a Hitlerjunge,
A young Nazi.
Faithful till the end.
A boy who was seduced by the Waffen-SS.
His excuse:
„Ich habe mich verführen lassen.“

The reality of the war brought
Endless death and suffering.
He felt the fear in his bones,
His eyes were opened at last.

Günter Grass is a figure,
You think you know well.
Yet he’s aloof
And you hardly know him,
This literary titan.
He breathes literature
And political engagement.
In his new book:
Beim Häuten der Zwiebeln
He confides he has lived from page to page,
And from book to book.

Is he a Dr. Jekyll and Mr. Hyde?
Doctor Faustus and Mephistopheles,
In the same breast?
Grass belongs to us,
For he has spent the time with us.
It was his personal weakness
Not to tell earlier.
He’s a playwright, director and actor
Of his own creativeness,
And tells his own tale.
His characters Oskar and Mahlke weren’t holy Joes.
It was his way of indirectly showing
What went inside him.
Ach, his true confession took time.
It was like peeling an onion with tears,
One layer after the other.
Better late than never.

Nepali-German Medical & Ethnological Glossary (Karin- Claudia Shroff & Satis Shroff)

Devnagari art (c) satisshroff freiburg 2007
The Pagodas and the Himalayas (c) Art by satisshroff 2007

Nepali-German medical & ethnological Glossary (Karin & Satis Shroff, Freiburg)

Notes on Transliteration

Die Transliteration von Nepali und Stammeswörtern kann manchmal auch für einen Muttersprachler problematisch sein, da die Übersetzungssprachen, nämlich Deutsch und Englisch, nicht die Kehlkopflaute (Gutturale), Vordergaumenlaute (Palatale), Retroflexlaute (Gaumen wird von der Zungespitze berührt), Zahnlaute (Dentale), Lippenlaute (Labiale), Halbvokale und Zischlaute (Aspirierte) haben, und daher die Nepalisprache nur schlecht wiedergegeben werden kann. Oft sind die Wörter in der englischen Form geschrieben (wie in Karunakar Baidyas „Teach Yourself Nepali“ und in Satis Shroffs Nepali Kleine Sprachkunde (Horlemann Verlag).

Die Nepali-DeutschWörter in diesem Buch folgt der Form von Tara Nath Sharma, wobei Vokale mit Großbuchstaben versehen sind.

Die Übersetzungen von tibetischen und tibeto-birmanischen Wörtern von verschiedenen Autoren sind beibehalten, da es weiter zu Verwirrungen führen könnte, weil die meisten ethnologischen Berichte über Nepal, Tibet und insbesondere Himalayavölker von Ausländern ohne Nepalikenntnisse verfaßt worden sind. R.L. Turner war z.B. ein britischer Forscher (1931), der das Nepali Wort „ chodnu“ 5f8g (verlassen) als „chhornu“ 5f/g übersetzte. Hier ist es deutlich, daß er die gesprochene Form von ha-ada-addha x = ha; 8 = ada; If = akshya) nicht beherrschte. So entstanden Übersetzungsfehler. Obwohl Nepali die Lingua franca der inzwischen 19 Millionen Nepalesen ist, stammen viele Wörter aus der tibeto-birmanischen Sprachgruppe sowie aus dem Urdu, Arabischen und Englischen.

Der Bergbauer in Nepal spricht eine einfache Sprache, aber die Chettris und Brahmanen mit ihren privilegierten Sanskrit-Kenntnissen sprechen sehr differenziert und korrekt. Sanskrit spielt in Nepal die gleiche Rolle wie Latein in Europa. Wie der deutsche Professor auf seinen Lateinschatz zurückgreift, wenn er etwas komplizierter bzw. intellektueller ausdrücken will, tut dies der Brahmane (Bahun, Jotisi) mit dem Sanskrit. Aber dieser ist nicht nur Intellektueller, sondern er übernimmt die Funktion eines Vermittlers zwischen Menschen und Göttern.

Im Gegensatz zu dem relativ einfachen, gesprochenen Nepali, das man z.B. als Trekking-Tourist hört, ist die Schriftsprache wesentlich komplizierter. Dies merkt man sofort, wenn man den „Gorkhapatra“ liest, die „Pflichtlektüre“ des durchschnittlichen Nepalesen, der nicht nur Informationen, sondern auch Stellenangebote usw. sucht. Bevor Nepal eine konstitutionelle Monarchie wurde, sendeten Radio Nepal und das Fernsehen (Nepal TV) ebenfalls ausschließlich auf Nepali. Inzwischen gibt es aber Tendenzen, auch die Sprachen anderer ethnischer Gruppen zu berücksichtigen, die sich bis jetzt vernachlässigt fühlten. Denn in Nepal wird außer Nepali auch Maithili, Newari, Thakali, Tibetisch, Tamangbhasa, Rai- und Kiratkura, Magar- und Limbubhasa gesprochen.

Hier habe ich versucht, die deutschen Äquivalente von Nepali Begriffen bzw. Wörtern so wiederzugeben, wie sie von den Einwohnern Nepals gesprochen werden. Örtliche Varianten von Ausdrucksweisen werden erwähnt, wenn sie wesentlich abweichen.

Vokale:
c = a cf =aa (lang) O = i O = i (lang)
p = u (kurz) p = u (lang) C = ri P = e (lang)
P = ai cf = o cf = au c+ = am
c M = ah
Konsonanten:
Gutturale: (Kehlkopflaute) s v u 3 8
ka kha ga gha ng/anga
Palatale: (Vordergaumenlaute) r 5 h ß
cha/tscha chha dja djha ya

Retroflexelaute: 6 7 8 9 0f
(Gaumen wird von ta tha da dha na
der Zungenspitze berührt)

Dentale: (Zahnlaute) t y b w g
(Wird gelispelt) ta tha da dha na

Labiale: (Lippenlaute) k km a e d
pa pha ba bha ma

Halbvokale: o / n j
Ja ra la wa

Zischlaute: z if ;
scha sa sa

X q 1
Ha tra gya

X (ha) ist ein Aspiratelaut, If (akhhya), q (tra) und 1 (gya) sind Doppelkonsonanten. Die Laute 8=(ada) und 9 (addha) sind Modifikationen von den Retroflexlauten 8 (da) und 9 (dha). Die Konsonanten können generell in zwölf verschiedenen Formen mit der Hilfe von Vokabeln geändert werden, wobei die Vokale zu den Konsonanten addiert werden, um eine Änderung vornehmen zu können.
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Die Nepali Sprache und die Dichter und Schriftsteller Nepals:


Die Öffnung Nepals für westliche Reisende seit den sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts hat das Interesse geweckt, mehr über dieses Land, seine Bevölkerung, seine Lebensumstände, und seine Tradition zu erfahren. Dies war Anlass dafür, ausgewählte Beispiele moderner Kurzgeschichten und Gedichte erstmals aus der nepalesischen Sprache ins Deutsche zu übersetzen.

Die Nachfrage nach nepalesischer Literatur über die Grenzen des eigenen Landes hinaus beschränkte sich bisher weitgehend auf englische Übersetzungen. In dieser vorliegenden Anthologie wird nun der Versuch gemacht, dem an nepalesischer Literatur interessierten Leser in deutscher Sprache einige ausgewählte Geschichten der Kurzprosa und Gedichte anzubieten. Die Übersetzer hielten sich weitgehend an die nepalesischen Texte, weshalb die Texte ihren fremden und eigentümlichen Charakter behalten haben.

Vorläufer der vergleichsweise jungen literarischen Tradition Nepals sind Erzählungen und Übersetzungen aus der Sanskritliteratur.

Die nepalesische Kurzgeschichte ist eine Gattung, die in ihrer heutigen Form erst in den frühen dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts entstand. In einer relativ kurzen Zeit hat sie einen erstaunlich hohen Grad an Verfeinerung erreicht und wurde zu einem eigenständigen Genre der nepalesischen Prosaliteratur. In ihren Themen geben diese Kurzgeschichten Aufschluss über das Leben der Bewohner im Nepal des zwanzigsten Jahrhunderts.

Wenn man an die Gedichte Nepals des 20. Jahrhunderts denkt, muss man an Dichter wie: Lekhnath Paudyal, Balkrishna Sama und Lakshmiprasad Devkota denken. Nepals vielfältige und anspruchsvolle Literatur ist reich an Gedichten, da fast jeder Schriftsteller auch Gedichte schreibt. Das Gedicht hat immer eine besondere Rolle gespielt, weil es als Mittel benutzt wurde, um sozialkritische und politische Fragen in einer Gesellschaft zu postulieren, in der Regierungen Medien zensierten. Zensusfreie Literatur gibt es in Nepal erst seit November 1990 mit der Umwandlung der absoluten Monarchie in eine konstitutionelle Hindu-Monarchie mit demokratischen Grundprinzipien.

Die nepalesische Literatur beschreibt auch die Situation in anderen Himalayastaaten. Die Hochburg der Nepali Literatur findet man in Kathmandu aber auch in Darjeeling, Kurseong, Kalimpong, Assam, Nagaland und Gangtok (Sikkim). Hier gibt es literarische Gesellschaften und jährlich Auszeichnungen für Nepali Schriftsteller und Dichter. Die bekanntesten Preise sind: Royal Nepal Akademie Preis, Tribhuvan Puraskar, Madan Puraskar, Sajha Preis, Nepali Literatur Gesellschaft Preis (Darjeeling), Nepali Akademie Preis (West Bengalen) und Nationale Literatur Akademie Preis (Delhi).

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Synopsis of Nepali-German Medical & Ethnological Glossary:

This book is an introduction to medical and ethnological terminology collected from the available anthropological literature on Nepal as well as the authors own experiences in Nepal, for one grew up with jhakris, dhamis, bongtings, kusaleys, jotisis and other ethnic healers from the different ethnic groups of Nepal, as well as the traditional ayurvedic, unani and tibetan traditions of medicine, which are well-known and established since centuries in the Himalayas.

This collection does not profess to represent all Nepalese words, but is intended to grow on-line with more interaction with the patients, medical staff and ethnologists through the use of essential feed-back in the form of electronic and snail-mails. If the reader has an interesting observation or suggestion to make, please feel free to send us a line or two. .

The Nepalese world that the Nepali poets and writers describe and create is a different one, compared to the western one. It is true that modern technology and globalisation have reached Kathmandu Valley and the bigger towns of the Himalayan Kingdom, but the world outside Kathmandu Valley still remains rural and untouched by modernity.

The trekking tourism has been booming along the much-treaded trails but village-life has changed little. The traditional caste-system prevails. Nepal still has immense problems in the socio-cultural, religious, economic sectors. The rampant corruption in all sectors, with special emphasis in politics, commercial and economic sectors has shaken the beliefs of generations of Nepalis. The much-proclaimed democracy initiated in 1990 hasn't been able to fulfil its promises, and maoistic communism is on the rise in major parts of Nepal , where not only the Nepalis of tibeto-burman origin live, but also in Hindu areas, as though it were a panacea for all of this ailing nation's malady. In Solokhumbu, known for its Everest-trekking route, 300 maoists were killed by the police in 2005.

As time has shown us in the past, there is no genuine cure for all the problems of this country. Nepal's democracy has to learn to crawl before it can walk and after a decade of constitutional democracy, the nation is still in its infancy. The incessant changes of governments and the rise of communism has irritated not only to the people within, but also the comity of aid-giving nations without. Despite the 40,000 NGOs and aid-giving agencies, Nepal still belongs to the Least Developed Countries. There’s definitely something wrong in this nature paradise.

This book cries to be written because there are hardly any books written by Nepali authors. It's always the travelling tourist, geologist, geographer, biologist, climber and ethnologist who writes about Nepal and its people, environment, flora and fauna. The Nepalese are mostly statists in these visit-Nepal-scenarios published in New York, Paris, Munich and Sydney and they are described through western eyes. But there have been generations of thinking and writing Nepalis, who were either educated in old Benares (Varanasi), in British Public Schools in Darjeeling and government schools and colleges in Nepal and India, who have written and published hundreds of books and magazines.

In Patan's Madan Puraskar Library alone, which Mr. Kamal Mani Dixit, Patan's Man of Letters, describes as the "Temple of Nepali language", there are 15,000 Nepali books and 3500 different magazines and periodicals about which the western world hasn't heard or read. A start was made by Michael Hutt of the School of Oriental Studies London, in his English translation of contemporary Nepali prose and verse in Himalayan Voices and Modern Nepali Literature.

The book is aimed at all readers and seeks to contribute towards appreciating the innermost thoughts, fears, delights, hopes and frustrations of the caste-bound, caste-ridden, purity and pollution -obsessed high-caste Indo-aryan Nepalis, and the nonchalant but handicapped tribal Nepalis from different parts and walks of life. Other readers are the increasing number of male and female trekking tourists, climbers seeking their own limits, peace and tranquillity, spiritual experience or a much-needed monologue in the rarefied heights of the Nepal Himalayas.

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Nepal ist ein schmaler Landstreifen, circa 835 km lang und 160 km breit, der die Südabdachung des mittleren Himalaya einnimmt. Der Himalaya, auf Sanskrit "Ort des ewigen Schnee," hat einen zentralen Platz im Glauben und Denken der Völker von Nepal. Sowohl für die Hindus als auch für die Buddhisten ist dieses Gebirge der Ursprung der Welt. Seine höchsten Gipfel werden verehrt als der Sitz der Götter. Auf dem Kailash zum Beispiel ist Shiva geboren worden, und hier meditiert er bis in alle Ewigkeit. Die Flüsse Karnali, Gandaki, Bagmati und Kosi entwässern zum Ganges. Seit Menschengedenken strömen Pilger herbei, um ihre ritueller Opfergaben an den geweihten Stätten niederzulegen. Trekking- Touristen und Bergsteiger aus aller Welt kommen dorthin.

Die Nepali-Bevölkerung stammt von indo-arischen Gruppen (75%), tibetischen und mongolischen MigrantInnen ab und bildet ein Gemisch von hinduistischer und buddhistischer Kultur. Nepali (52%) ist die Lingua franca der 19 Millionen Nepalesen. Die Schrift heißt Devnagari und ist mit dem Sanskrit verwandt. Außer Nepali werden in Nepal 36 Sprachen1 gesprochen, z.B. Newari (3%), Maithli (11%), Bhojpuri (8%), Tharu (4%). Tibetobirmanische Gruppen sprechen Thakali, Tibetisch, Tamangbhasa (3,5%), Magar, Kiratkura (2%Limbu, Rai). Etwa ein Drittel aller Nepalesen siedelt im Terai, und zwar ethnische Gruppen, wie z.B. die Tharus, Danuwars, Majhis, Darais, Rajbansi, Dhimals, Bodos, Dhangar und die Muslime Nepals2.

Die Nepali-Sprache bewegt sich im Rahmen des administrativen Selbstverständnisses. Die Nepali-Counterparts sprechen nur schlecht Englisch aufgrund der Nepali Erziehung und Ausbildung, da die Amtsprache Nepali ist und die Aktenführung ist dementsprechend . Für Besucher aus dem Westen, NGO-Arbeiter3 bzw. Entwicklungshelfer die kein Nepali können, kann es massive Verständigungsprobleme geben. Die Sprache des Nepali-counterparts bewegt sich zwischen privatisierender Nähe und amtlich normativem Stil. Man muß chamäleonartig den Sprachstil wechseln, und sich dem Klientenmilieu anpassen, zwischen elaboriertem und restringiertem Sprachcode, zwischen Verwaltungssprache, Herrschersprache und beratender klientenzentrierte Sprache.

In Nepal gibt es mehr religiöse Feste, als das Jahr Kalendertage hat. Die Daten der religiösen Feste verschieben sich von Jahr zu Jahr, da man in Nepal den Mondkalender benutzt. Der offizielle Kalender heißt Bikram Sambat (BS) und beginnt mit dem Jahr 57 v. Chr., entsprechend ist das Jahr 1995 in Nepal 2051 BS. Ein nepalesisches Jahr4 hat ebenfalls 12 Monate mit jeweils 28 bis 32 Tagen, und alle 3 Jahre kommt ein zusätzlicher Tag hinzu. Der Neujahrbeginn ist Mitte April.

Die dominierende Religion Nepals ist der Hinduismus (89,5%). Dieser ist somit auch die traditionelle Religion der sozial führenden Schichten Nepals, der hohen Kasten der Brahmanen und Chettris, die über die Hälfte der nepalesischen Gesamtbevölkerung ausmachen. Obwohl Gautama Buddha 563 v. Chr. in Südnepal (Lumbini) geboren wurde, ist Nepals Staatsreligion der Hinduismus. In Nepal atmet jeder Schritt Religion. Die zahlreichen Gottheiten wohnen nicht im Himmel, sondern mitten unter den Nepalesen, mit denen ständig durch das tägliche Puja kommuniziert wird, einer Götterverehrung in Form von Opfergaben und Gebeten. Jeder Nepalese betet die Gottheit seiner Wahl an, wobei Hindus zunächst auch nur an eine göttliche Kraft des Universums glauben. Diese ist gestaltlos, allgegenwärtig, allmächtig und allwissend. Hinzu kommen auch Moslems (3%), Anhänger der Kirati-religion, und etwa 50.000 Christen (Stand 1992).

Die im Norden Nepals lebende Bevölkerung befindet sich im Einflußbereich des tibetanischen Buddhismus (5%). Weitab von den Zentren der Hindu-Bevölkerung haben mongolische Gruppen des Nordens (z.B. die Sherpas und Tamangs) hauptsächlich Kontakt mit der tibetanischen Bevölkerung und deren Institutionen gepflegt. Ihre Kultur weist vielfältige tibetanische Merkmale auf. Aus dem Urbuddhismus entwickelte sich seit dem 5.-6.Jh. v. Chr. der Buddhismus des „kleinen Fahrzeuges" u. a. der Theraveda, der zum Hinayana gehört. Von diesem spaltete sich später der Mahayana ab. Der Mahayana-Buddhismus in seiner speziellen Ausformung, dem Vajrayana-Buddhismus mit seinen magischen Praktiken und Geheimlehren, ist heute noch in Nepal lebendig und umfaßt ein komplexes System von Gottheiten und Schutzgeistern.

Das nepalesische Königreich versucht, die Hinduwerte zum Grundgedanken der nepalesischen Verfassung zu machen und die ethnischen Kulturen durch hinduistische Denk- und Verhaltensweisen zu überlagern. An der Spitze eines Hindustaates ist ein "Raja", König Gyanendra Bir Bikram Shahadeva. Viele Nepalesen sehen den König von Nepal als eine Verkörperung des Gottes Vishnu (Erhalter) an. Die absolute Macht des Königs findet ihre Begründung in den besonderen religiös-sozialen Aufgaben, die dem Herrscher aufgrund seiner Geburt und Stellung in der Hindugesellschaft zukommen, seinem raja-dharma.

Nach der Demokratiebewegung von 1990 bleibt der König formell Oberbefehlshaber der Streitkräfte, doch liegt die faktische Führung bei einem Nationalen Verteidigungsrat unter Vorsitz des Premiers. Nach der Verfassung von 1990 (Artikel 19) unterliegt die Religionsausübung dem Hindu-Staat-Prinzip und entspricht ganz dem hinduistischen Verständnis von Religion (Dharma). Jeder hat das Recht zum Bekenntnis und zur Ausübung der ererbten Religion in ihrer traditionellen Weise.

Ich selbst komme aus Nepal, wo es 4000005 Schamanen6 (Jhankris, Bijuwa, Dhamis, Bon-priester, Lamas) und andere Naturheiler gibt, und bin in der Kindheit von Naturheilern (Dhami-Jhakri), ayurvedischen, homöopathischen und allopathischen Ärzten behandelt worden. In der Familie gab es eine friedliche Sowohl-als-auch Einstellung, wenn es um Behandlungen von Krankheiten oder Unwohlbefinden ging. Die verschiedenen medizinischen Richtungen existieren friedlich nebeneinander, genauso wie die verschiedenen Religionen wie Bön, Buddhismus, Hinduismus und Islam. Der Nepali ist ein gläubiger Mensch und sucht Kontakt zu seiner Religion, seinen Göttern und Geistern.

Environment and Melting-pot of Nations: In der ökologischen Perspektive kann sich das magicoreligiöse Denken der Einheit von Menschen (in diesem Kontext Nepalis) und der Natur annähern. Menschliche Probleme und Bedürfnisse entstehen aus Transaktionen zwischen den Nepalis und ihrer Umwelt. Wenn ein Klient zum Dhami-Jhakri geht, dann kann es ein Symptom dafür sein, daß die intakte Ganzheit der Umwelt des Nepali Klienten nicht mehr vorhanden ist, und er möchte nach deren Wiederherstellung streben. Hier kommt die Vernetzung ins Spiel: Kontakte mit Verwandten, Nachbarn (Landsleuten falls man sich als Migrant im Ausland befindet) sind wichtig auf der Gefühlsebene. Auf der funktionalen Ebene sind Kontakte mit Institutionen wie staatlichen Krankenhäusern, Health Posts, Beratungsstellen, Schulen, Regierungsämtern und Vereinen nötig.

Die Legenden der mongolischen ethnischen Gruppen Nepals sagen, dass deren ursprüngliche Heimat in „Bokim“ und „Pohiung“8, über dem Schnee in Tibet, wäre. Die Sherpas von Khumbu sind zum Beispiel von Tibet in der 16. Jahrhundert emigriert. Wegen dem Weg der Migration tangierten die mongoloid-caucasoide Rassen in die Berge Nepals. Während die mongoloide Rasse den östlichen Teil des Gandakitals übernahmen, haben sich die caucasoide Rassen über das ganze westliche Himalayagebiet verbreitet. Im 12. Jahrhundert war die Khasa-Malla-Macht in ihrem Zenit, und deren Territorium reichte über die Kali-Karnali Ebene. Die Khasas marschierten weiter nach Osten bis zur Gandaki-Ebene und erreichten das Kathmandutal im Jahre1387. Deren Gorkhali Nachkommen eroberten weitere östliche Gebiete bis Sikkim. Die Ambitionen der Gorkhalis, das Territorium von Sutlej bis Tista zu erobern, wurden im Jahre 1815 nur durch das überlegene militärische Arsenal der East India Company gestoppt.

© Satis Shroff Freiburg, im Mai 2006
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amal pitta cdn lkQf amAl pitta (nep.) Azidität, säuerlich
andho cGwf Andho (nep.) blinder Mann; andhi: blinder Frau
andhakaar cGWfsf/ andhAkaar (nep.) Dunkelheit
apaang cfkf8u apAang (nep.) Behinderte
apach ckr apAch (nep.) Indigestion, (uhalai khana pachena: Er konnte das Essen nicht verdauen).
aasu cf:f aAsu (nep.) Tränen (usko halat dekhera mero aasu baghyo: Nachdem ich seinem Zustand sah, floßen mir die Tränen).
aatma cfTdf Aatma (nep.) Seele. (ma marey pachi mero aatma bacchi rahanchha: Wenn ich sterbe, wird meine Seele weiterleben).
aanraa cfG/f aAnraa (nep.) Intestinum, Darm (aanra-bhudi niskiyo: Sowohl der Magen also auch der Darm kamen raus). In der gesprochene Form hört man auch „Aandraa“
aau cf+j aAu (nep.) dysenterie
aulo cfpnf Aulo (nep.) Malai jespalta aulo ko rog lageko chha: Diesmal hat mich die Malaria erwischt.
anuhaar cgxf/ anuhAar(nep.) Gesicht (tapain ko anuhar ko yaad ayo: Ich erinnere mich (oder Denke) an ihr Gesicht).
asamartha c;dy asAmartha (nep.) unfähig, untüchtig, ungeschickt.
aspatal c:ktfn aspAtal (nep.) Spital, Krankenhaus
aulaa cfnf aulAa (nep.) Finger ; budhi-aulaa (Daumen); kanchi-aulaa (Kleinfinger)
aulo lagnu cfnf nfUg aUlo lagnu (nep.) Malaria bekommen (tapailai aulo lageychha: Sie haben Malaria).
ausadhi cfifwL ausAdhi (nep.) Heilmittel. ausadhi pasal: Apotheke/ Pharmacist.
baath afy bAath (nep.) Arthritis, Rheumatismus
balak/bachha afns aRrf bAlak/bAchha (nep.) Kind /Baby. Obwohl ‘bachha’ in Indien und Katmandu weitverbreitet ist, wird normalerweise das Wort für junge Tiere benutzt (z.B. sungur-ko bachha: Ferkel)
bangara af8u/f bAngara (nep.) Kiefer
bahiro alx/f bAhiro (nep.) Taub (männlich); bahiri: Taub (weiblich).
bahula bAhula (nep.) verrückt, geistig verwirrt bzw.behindert (timi kina bahulaeko?: Warum spielst Du so verrückt?)
banta afGtf bAnta (nep.) Erbrechen ( rogi le banta garechha: Der Kranke hat erbrochen).
baudyai afBfo bAudyai (nep.) Krampf
behosi axf;L behosi (nep.) geistesabwesend, zerstreut; behosi pana behosi pAna (nep.) Geistesabwesenheit, Zerstreutheit, Bewußtlos.
bhiringi le/L+uL bhIringi (nep.) Geschlechtskrankheit (Syphilis) syphilitisch bhIringi-ko
bhitamin le6fdLg bhItamin (nep.) Vitamin (phal haru ma dherai bhitamin hunchhan: Im Obst findet man viele Vitamine).
bigyan la1fg bigyAn (nep.) Wissenschaft.
Bish/bikh laif jf lav bikh/bish (nep.) Gift (tyo narile bikh khaye chhey: Die Frau hat Gift genommen).
biphar laKf/ biphAr (nep.) Pocken dfOsf /fu
birsanu a;g Vergessen (maile bhusukkai birse: Ich habe alles vergessen). la; bIrse (vergessen). Syn. bhUlnu (nep.).
bhachhiyo eflrof bhAchhiyo (nep.) gebrochen (usko khutta bhachhiyo: Sein Bein ist gebrochen).
boso af;f boso (nep.) Fett (masuma jyada boso rachha: In dem Fleisch sind sehr viel Fett).
briddha la4 briddha (nep.) alter Mensch, budo (m) a8f / budi (f) a9LdfG5 manchey
budeshkal a8;sfn budeshkal (nep.) Altertum, im Alter
budjnu aO-g Verstehen (budjhnu bhayo?: Haben Sie es verstanden?; maile budjhe: Ich habe es verstanden)
chhare rog 5x/ /fu chhAre rog (nep.) Epilepsie, syn. ld/uL mIragi (nep.); ck:df/ Apasmaar (nep.), Apasmaar ko rogi (epileptisch)
chhaati 5ftL chhAati (nep.) Brust
chhala 5fnf chAala (nep.) Haut (bagh-ko chaala: Tigerfell)
chalaunu rnfpg chAlaunu (nep.) sich bewegen (haath-khutta chalaunu-hos: Bitte bewegen Sie ihre Extremitäten.
chaya rog 5fof /fu chAya rog (nep.) Tuberkulose
chikitsalaya lrlstkfnfo chIkitsalaya (nep.) Health-post; Gesundheitsstation/Klinik
chilaunu lrnfpg chIlaunu (nep.) Jucken (tapaiko ghau chilauchha? Juckt Ihre Wundestelle?)
chiudo lrpF8f chiudo (nep.) Kinn
damko rog bdsf /fu dAmko rog (nep.)/ damko byatha: Asthma bronchiale
daarhi bf/L dAarhi(nep.) Bart (tapainko dari katnu hos: Rasieren Sie Ihren Bart)
dartar 8fs6/ dAktar (nep.) Arzt, Doktor (ramro daktar kaha pahinchha? Wo findet man einen guten Arzt?)
daat bft dAat (nep.) Zahn; Zähne: daatharu; (mero daat dukhyo: Ich habe Zahnschmerzen).
daatko daktar bftsf 8fs6/ dAatko daktar (nep.) Zahnarzt
dhadura bfb/ dhAdura (nep.) Masern; syn. 7pnf ladf/L thEula bImari (nep.) ; bfb/ dAdur (nep.)
dhanus tankaar wgif 6gsf/ dhAnus tankaar (nep.) Tetanus
dhyan Wofg dhyAn (nep.) meditieren, sinnende Betrachtung; religiöse Versenkung.
dhanyabad wGoafb dhAnyabad (nep.) Dankeschön
disa lbzf Durchfall/Diarrhoea (malai disaa lagyo: Ich habe Durchfall. Pakhala (nep.) Kfvfnf
disa lbzf disA(nep.) Stuhl/ Stuhlgang (aadja disa bhayo ki bhayena? Haben Sie Stuhlgang gehabt oder nicht?
disa banda lbzfaGbf dIsa banda (nep.) Obstipation (Engl. Constipation), kostaha badhta sfi7 a4tf
dhaad 9f8 dhAaad (nep.) Wirbelsäule (mero dhaad dukhyo: Ich habe Rückenschmerzen entland der Wirbelsäule). PIth (nep.) Rücken lk7
djibro lhaf djibro (nep.) Zunge
dukhnu bMVg dUkhnu (nep.) schmerzen (malai jaha dukhchha: Ich habe hier schmerzen)
gaala ufnf gAala (nep.) Backe (ladjayo bhani gaala rato hunchha: Die Backen werden rot, wenn man sich schämt).
ghaati 3f6L ghAati (nep.) Hals
ghuda 38f ghudA (nep.) Knie
ghau 3fp ghAu (nep.) Wunde / Schnittwunde (mero ghau jati bhayo: Meine Wunde ist geheilt); rf6 kg chot parnu (sich verletzen)
gidi lubL gIdi (nep.) Gehirn /Hirn (usko gidi chaina: Er hat keine Hirn). Lbdfu 1fg gyAn:Wissen
gidiko jalo sunniney rog lubLsf hfnf ;lgg /fu gIdiko jalo sunniney rog (nep.) Meningitis.
gidjaa luhf gidhAa (nep.) Gaumen
haad xf8 hAad (nep.) haadi x8L hAadi (nep.) Knochen
haat xfy x:t hAat (nep.) Hand (nepalma deiney haatle bhat khana parchha: Man muß Reis mit den rechten Hand essen in Nepal; hastha z.B. Handschrift heißt hastha-akschar.
haidja xhf hAidja (nep.) Cholera
hatkela xfysnf hAtkela (nep.) innere Handfläche
gaad uf8 gAad (nep.) Kropf (goitre)
garbhavat hunu uejtL xg gArbhavati hunu (nep.) Schwanger sein
garbhanirodh-ko aushadhi uejlg/fwsf cfifwL gArbhanirod-ko aushadhi (nep.) Kontrazeptiv
ghati dukhnu 3f6L bMVg ghAti dukhnu (nep.) Halsschmerzen haben (tapaiko ghati dukhchha? Haben Sie Halsschmerzen?)
jhaada ´f8f jhAada (nep.) Durchfall, Diarrhoea
jhakri ßfCL jhAkri (nep.) Shamane, Traditional Healer . Außer den Jhakri gibt es Bijuwa , Dhami, -priester, Lamas, Yeba (Priester, Heiler und Exorcist der Limbus), Bongthing,
jiwan hLjg Das Leben (jiwan yastai chha: So ist das Leben); dt mrIt (nep.) Lebenslos, lghLj nIrjiwa (nep.)
jorni hfgL jorni (nep.) Gelenke (budeshkal-ma jorni dukhchha: Im Alter schmerzen die Knochen)
junga huf jungA (nep.) Schnurbart
juka/juga hsf jugA/ juga (nep.) Ascaris lumbricoides gr askaris Spulwurm: lat lumbricus Regenwurm; Darmwurm
jwaro Hj/f jwAro (nep.) Fieber (birami-lai jwaro ayo: Der Patient hat Fieber).
kaadh / kum sfw, sd kAadh/kum(nep.) Schulter (mero kum-ma deota chha: An meinem Schulter sitzt ein Gott dh. man sollte die Schulter nicht berühren bei Nepalesen).
kaledjo snhf kAledjo (nep.) Leber (kaledjo bina bachna garo parchha: Es ist schwierig ohne Leber zu leben)
kano(m) / kani (f) sfgf sfgL kAno/ kAni (nep.) Einaugig
kaan sfg kAan (nep.) Ohr (usle kaan sundaina: Er hört nichts).
kabjiyat alhoft kAbjeyat (nep.) Obstipation syn. Constipation Obstruktio alvi; Stuhlverstopfung, verzögerte Kotentleerung.
khabar pathaunu va/ k7fpg khAbar pathaunu: Eine Nachricht schicken
khana kharab hunu vfgf v/fa xg khAna khrab hunu (nep.) Lebensmittelvergiftung
kamal pitta sdnlkQf kAmal pitta (nep.) Gelbsucht, Hepatitis
kammar/kambar sd/, sDa/ kAmmar/kAmbar (nep.) Huft (kambar halaunu: die Hüfte schwingen)
kapal skfn kApal (nep.) Haar. Eigentlich bedeutet es Haare, aber wird auch als synonym für Kopf benutzt. (naniharu-ley mero kapal dukhayo: Die Kinder bereiten mir Kopfschmerzen); (kahiley dekhi kapal dukhyo? Seit wann haben Sie Kopfschmerzen?)
karang s/+u kArang(nep.) Rippe (birami-ko karang matra dekhiyo: Man sieht nur die Rippen bei dem Kranken); karang ra chaala hunu (wörtlich Rippen und Haut sein: sehr dehydriert sein, abgemagert, dünn sein, sich in einem klägliche Zustand befinden).
Khana vfgf khAna (nep.) khana /ausadhi khanu bhayo? Haben Sie Nahrung zu sich /Medikamente genommen?
khoki vfsL khoki (nep.) Husten; khoki lagnu Husten haben.
ke bhayo? s eof < kE bhAyo? Was ist passiert?
ke chha? s 5 < Was ist ?
ke garne? s ug < Was soll man machen?
khakar vsf/ khAkar (nep.) Sputum
khoki vfsL khOki (nep.) Husten (malai khoki lagyo: Ich habe husten ).
khutta v§f khuttA (nep.) Fuß
kuhino sOgf kuhino (nep.) Ellenbogen
kurkuchchaa ssrf kurkuchchaa (nep.) Ferse
kustha oder kodh si7 , sf9 kOdh (nep.) Lepra; kusthapidith (Leprakranke), kodhi, kustha-rogi Leprapatient
lagnu nfUg lAgnu (nep.) bekommen, haben (malai ruga lagyo: Ich bin erkältet)
langada n+u8f lAngada gelähmte Person (m), langadi (w).
lata (m) / lati (f) nf6f nf6L lAta/ lAti (nep.) Stumm (lata-ko desh-ma gadha tandheri: Im Land der Stummen, ist der mit dem Kropf der schönste).
madhu meha dwdx mAdhu meha (nep.) Diabetes mellitus
man dg mAn (nep.) Geist
manchey dfG5 mAnchey: männl. Person, Mensch; djawan manchey: erwachsene Mensch, sano manchey: kleine Mensch, thulo manchey: großer Mensch; pudkey manchey: kleinwuchsig, Zwerg, moto manchey: dicke Person (männlich); moti: dicke Frau; dublo (m)/ dubli (f) manchey: dünne Person.
mannu dfGg mAnnu (nep.) annehmen, akzeptieren, übernehmen, hinnehmen, bejahen.
mannasik dfgl;s mAnnasik (nep.) Mental, durch Mental dfgl;stfn mAnashikta-ley (Mentalspital).
manawas shasthra dfgjf; mAnawas shAsthra (nep.) Geisteswissenschaft und seine Prozesse.
manobigyan dgfla1fg mAnobigyan (nep.) Psychologie.
markanu d8sg mArkanu (nep.) Verstauchen (Usko khutta markeychha: Er hat sich Sein Fuß verstaucht
masu df; mAsu (nep.) Fleisch (masu mitho chaina: Der Fleisch schmeckt nicht gut).
mamshapeshi dD;kzL mAmshapeshi (nep.) Muskel
mayal/ mayla dnf mAyal/mayla (nep.) Schmutz, schmutzig, unsauber (mero kameez mayla chha: Mein Hemd ist schmutzig).
mrigaulaa ldufnf mrigAulaa (nep.) Niere (manchey-le afnu mrigaulaa bechnu hudaina: Ein Mensch soll seine Niere nicht verkaufen); gUrda (nep.) ubf
mukh dv mukh (nep.) Mund
murchha parnu d5f kg murchhA parnu (nep.) ohnmächtig werden, kollabieren
mutu d6 mUtu (nep.) Herz (tapaile mero mutu-ma chot garnu bhayo: Sie haben mein Herz verletzt).
naadi gf8L nAadhi (nep.) Handgelenk
naak gfs nAak (nep.) Nase
naaito gfO6f nAaito (nep.) Nabel
nang g8 nAng (nep.) Nagel
nashaa gzf nAshaa(nep.) Vein (daktarle nashaa paayena: Der Arzt hat die Vene nicht gefunden); Pulse von Arteria radialis d6sf ult., gf8L
nidhar lgwf/ nidhAr (Nep.) Stirn
oth cf7 oth (nep.) Lippe
paitala ktfnf pAitala (nep.) Fußsole
pakhuraa kfv/f pAkharaa(nep.) Arm
pakschawat pAkschawat (nep.) paralysis, Lähmung
pani sukauney rog pAni sukauney rog (nep.) Dehydration
pet k6 pEt (nep.) Bauch (malai pet dukhyo: Ich habe Bauchschmerzen).
pagal kfun pAgal (nep.) wahnsinnig, Irre, Wahnsinnige, Geistesgestörte.
pagal khana kfunvfgf pAgal khana (nep.) Irrenhaus, Irrenanstalt, Psychiatrische Anstalt.
pakhala kvnf pAkhala (nep.) /pakhalo Diarrhoea, Durchfall (malai pakhalo ayo: Ich habe Durchfall). Synonym 5/kf6f chEr-pAta lagnu (nep.)
pakhalnu kvfNg pAkhalnu (nep.) waschen (thal pakhalnu-hos: Bitte waschen Sie den Teller).
para sarnu k/f ;g pAra sarnu (nep.) Monatsblurung, Periode, Regel, menstruieren.
phokso KfmfS;f phokso(nep.) Lunge (tb bhayo bhani phoksoharu noksaan hunchha: Bei Tbc werden die Lungen beeinträchtigt).
pinaas lkgf; pinAas (nep.) Stirnhöhlenkatarrh m, Sinusitis f.
pip, mawad kLk , djfb, pip (nep.)/ wAwad Eiter (ghau bata pip ayo: Aus der Wunde kam Eiter heraus).
pir garnu lk/ug sich Sorgen machen (pir na-garnu-hos: Machen Sie sich keine Sorgen.
pisap lk;fk pisAp (nep.) Urin (malai pisab ayena: Ich kann nicht urinieren); syn. dt muth.
pasina kl;gf pAsina (nep.) Schweiß (birami-lai dherai pasina ayo: Der Patient hat viel Schweißausbruch).
pidaula lk8fnf pidAula (nep.) Waden
polnu kfNg pOlnu (nep.) verbrennen (timro haath polyo? Hast Du dein Hand verbrannt?
pran kf0f prAn (nep.) Lebensgeist, Seele.
ragat /ut rAgat (nep.) Blut
ragatmasi parnu /utdf;L kg rAgatmasi parnu (nep.) Dysenterie bekommen
rajswala /fh:jfnf rAjswala (nep.) die Menstruation/ Periode (rajswala samaima bhayeko chaina: Die Periode ist ausgeblieben).
ratopan /ftfkg rAtopan (nep.) Ausschlag
rau /f rAu (nep.) Körperhaar bzw. Haare der Tiere; syn. sz (Kopfhaare); skfn kApaal (Kopfhaare).
ringata l/8u6f ringAta (nep.) uslai ringata lagechaa: Ihm ist schwindelig geworden.
rog /fu rog (nep.) Krankheit (waha rogi hunuhunchha: Er ist Krank); /fuL dfG5 rogi manchey: kranker Mensch.
rudra ghanti ?b 3G6L Adamsapfel (wörtlich: Rudrasglocke). Rudra ist ein vedischer Gott. Pashupati, Herr der Tiere und der Wildnis, und Mahadeva mit gnädigen und schrecklichen Aspekten wie Shiva.
rugha-khoki-jwaro ?3f vfsL Hj/f rughA (nep.) Influenza, (lit. Erkältung-Husten-Fieber)
saas phernu ;f; kmg sAas phernu (nep.) Atmen (mailey saas pherna sakina: Ich konnte nicht atmen), Apnoe.
samartha ;dy sAmartha (nep.) fähig, tüchtig, geschickt.
samdjhanu ;Dßg sich an etwas erinnern (mero barey samdjhanu hai: Bitte denk an mich)
sanchai ;+r Gesund (tapai sanchai hunuhuncha?: Sind Sie Gesund/ Geht es Ihnen gut? Negation: chaaina)
sardi ;bL sArdi (nep.) Erkältung (mero chora-lai sardi lagyo: Mein Sohn hat eine Erkältung).
sarir z/L/ sArir (nep.) Körper.
sarir ko awastha ( ja dasha) z/L/sf cj:tf sArir ko awastha (ya dasha) (nep.) Die Gesundheitszustand (des Körpers).
sarney rog ;g /fu sArney rog (nep.) infektiöse Krankheit
sujan ;hg, kmlng sUjan (nep.), phUlinu (nep.) Schwellung (Med.), Verdickung
sunniyeko awastha ;GgLPsf cj:tf sUnniyeko awastha (nep.) Entzündung
sutna nasaknu ;Tg g;Sg sUtna nasaknu (nep.) nicht schlafen können; Insomnia
swaas nali-ko rog :jf; gnLsf /fu swAas nali-ko rog(nep.) Bronchitis
swasthaya :jf:Yo swAsthaya (nep.) Gesundheit. enf bhAla (nep.) , lg/fuL nIrogi (nep.)
swasthaya purna :jf:Yok0f swAsthaya purna (nep.) in gute Gesundheitszustand.
swikar garnu :jLsf/ ug swikAr garnu (nep.) akzeptieren.
taiphaid 6fOKfmO8 tAiphaid (nep.) Typhus
tauko 6fpsf tAuko(nep.) Kopf
tauko-dukhnu 6fpsf bvg Kopfschmerzen haben (malai tauko dukhyo: Ich habe Kopfschmerzen)
theula 7pnf theula (nep.) Pocken
tighra ltuf tighrA (nep.) Oberschenkel
toknu 6fSg tOknu (nep.) Beißen (kukur-ley malai tokyo: Der Hund hat mich gebißen).
Tusaro-ley khaye-ko tif/fn vfPsf tUsaroley khayeko (nep.) erfroren (sherpako khutta tusaroley khayeko rachha: Der Sherpas Bein ist erfroren); wörtlich khayeko=gefressen.
pd/ Umer (nep.) Alter.
jfs jfs wAk-wak (nep.) Nausea, Übelkeit (malai wak-wak lagera ayo: Ich habe Übelkeit/Nausea/Brechreiz).

Sonntag, 14. Oktober 2007

Soaring Above the Abode of the Gods (Satis Shroff, Freiburg)



Soaring Above the Abode of the Gods (Satis Shroff, Freiburg)

"Will the passengers please fasten their seat belts," said a soft voice over the intercom. And I slid one end of the belt into the heavy metallic slot, sat back, and peered through the window of the Royal Nepal jet.

The runway was clear and there was an Airbus 310, three Russian-made helicopters and a Dornier-aircraft near the control tower of Kathmandu’s Tribhuvan International Airport. Some people waved from the tower. It was one of those early-morning mountain flights that are run 'provided-the-weather-is-good' as they say in tourist-brochures.

My seat was right near the port wing and I could get a fairly good view of the engines coming noisily to life. The jet taxied lazily down the southern end of the runway, swerved around and sped towards the north gathering momentum till I could finally feel a hollow in my stomach. We were airborne.

It was a steep climb and the blue mountain front was looming close. You could even spot the trees growing on the mountainside. But in a moment we left it behind. I was thrilled at the picturesque panorama of Kathmandu Valley with its pretty brown terracotta houses and prominent pagodas, which receded beneath as the jet banked almost languidly in an easterly direction.

The first mountain that caught my eyes, was the conical snowbound Langtang Peak, which was gleaming in the early morning sunlight. By the time Dorje Lakpa loomed on my window, the aircraft had attained its ceiling height of 30,000 feet. Dorje Lakhpa in Tibetan means "thunderbolt hand". Nearby was another splendid peak, the 19,550 ft. Choba Bamare, reigning in splendid isolation. Choba Bamare rose in the distance and seemed to fizzle out towards the east.

I sat tight in my seat, oblivious of the 50-odd passengers in the aircraft's cabin, lost in a world of snowy fantasy, and marvelling at the thought that we were less than fourteen miles away from those Himalayan giants, and feeling snug inside the pressurised cabin. Over the monotonous whirr of the Yeti's engines, the captains voice boomed through the intercom: "Attention ladies and gentlemen, the big peak to your left is Gauri Shanker."

The 23,442 feet Gauri Shanker, which is part of the Rowaling Himal Chain, was bathed in a ghostly mantle of snow and dominated the scene. This was indeed the Mount Olympus of the Orient, I said to myself. Gauri Shanker, the legendary abode of the Hindu God Shiva and his consort Parvati.

The Melungstse massif appeared to be blanketed with snow and looked smooth and even: like a tent covered with snow, except that a depression existed between Melungtse and its sister peak Chobutse.

Chugmago, Pigferago and Numbur impressed me with their virgin and silvery summits--looking placid and serene.

My thoughts drifted to the ageless Himalayas and their eternal silence. But my Himalayan reverie came to a momentary stop, when a tall and petite air-hostess came offering orange juice at a cruising height of 30,000 feet. It was a toast to the Himalayas.

From the 26,750 ft. Cho Oyo onwards, the Khumbu Range began to show their undisputed supremacy, since this range boasted of the mightiest of the mighty among mountains. As the jet flew past the 25,990 ft. Gyachungkang Peak, I was pleasantly surprised to find the steward come over to my window, point out small dotted structures against a rugged mountainside and say, "There's Namche Bazaar." I was amazed. Namche of the mountaineer's delight, and the home of the Sherpas. Namche, the village that has become a byword in mountaineering and trekking circles throughout the world--lay below us.

The jet lost height gracefully to give the passengers a closer view, and the snows looked hauntingly beautiful from the port side windows. The warm sunlight filtered through smack on my face. Its warmth was reassuring.

The 23,443 ft. Pumori Peak seemed to be soaring in the distance, and that was when I began to ogle at the familiar 25,850 ft. Nuptse peak. Then suddenly, like a revelation, I spotted the giant amongst them all: the grey, imposing triangular massif that was Mount Everest to the outside world, Sagarmatha to the Nepalese and Chomolungma--"the Goddess Mother of the Earth" to the Tibetans. There were flecks of snow to be seen along the ridge of the highest peak in the world. A trail of vapour was emanating from its limestone summit.

Far below the magnificent Ama Dablam peak struck me as trying to reach for the sky. But I had eyes only for the mysterious, grey and foreboding Everest massif. I recalled Mallory's words: "There was no complication for the eye. The highest of the world's mountains had to make but a single gesture of magnificence to be lord of all, vast in unchallenged and isolated supremacy.

The peaks Lhotse, Chamlang and Makalu continued to fascinate me. I felt thrilled to my marrow as the knowledge that we were flying over the highest mountains in the world sank into my head. I noticed that the Himalayas occurred as narrow ranges, prominently longitudinal and that the highest Himalayan chains below us were not massive elevations but narrow ridges.

Towards the north, as far as the eye could see, was the barren Tibetan Plateau: rightly dubbed the Roof of the World. I was astonished to note that beyond the Everest massif's central chain there were no Himalayan ranges. It was the limit--the last frontier. The bleak Tibetan Plateau seemed to blend with the horizon towards the north.

I could not help feeling nostalgic as the jet turned for the homeward flight. I peered at the blue Mahabharat Mountains below and the Siwalik Hills a little further south--and the extensive, fertile Terai, which blended with the azure sky. While the major 'snows' were still visible on the starboard , it was fascinating to see the hanging-valleys, aretes, cwms and magnificent glaciers directly beneath the port windows. It reminded me of a trip I had made to the Swiss alpine town of Grindelwald, where the tongue of the glacier licks almost the town. Occasionally, as the jetliner sped by, the mountain-tarns would catch the sun's rays on their crystalline surface, thereby imparting blinding flashes of reflected light.

It must have snowed the previous night, since the neighbouring hills, which were normally beyond the zone of perpetual snow, were also covered in varying degrees with fluffy blankets of virgin snow. One couldn't help being overwhelmed by the ecstatic and exotic beauty of these high snowbound wilderness areas that we were over-flying.

Continental music began to seep into the pressurised cabin and the lithe and beautifully swarthy air-hostess came down the aisle gracefully handing the passengers miniature khurkis (curved Gurkha knives) as souvenirs, with the usual compliment of sweets.

I could feel the captain easing off the throttles and saw the spoilers on the top surface of the port wind rising up slowly, in a row inducing a drag and causing the jet to slow as it touched town at Kathmandu's Tribhuvan Airport.

About the Author: Satis Shroff is a writer & poet based in Freiburg who also writes regularly in The American Chronicle (www.Amchron.com) and runs a Swiss blog (www.Blog.ch). He has studied Zoology and Botany in Nepal, Medicine and Social Science in Germany and Creative Writing in Freiburg and Writers’ Bureau(Manchester). He describes himself as a mediator between western and eastern cultures and sees his future as a writer and poet. Satis Shroff was awarded the German Academic Exchange Prize.

Writing experience: Satis Shroff has written two language books on the Nepali language for DSE (Deutsche Stiftung für Entwicklungsdienst) & Horlemannverlag. He has written three feature articles in the Munich-based Nelles Verlag’s ‘Nepal’ on the Himalayan Kingdom’s Gurkhas, sacred mountains and Nepalese symbols and on Hinduism in ‘Nepal: Myths & Realities (Book Faith India) and his poem ‘Mental Molotovs’ was published in epd-Entwicklungsdienst (Frankfurt). He has written many articles in The Rising Nepal, The Christian Science Monitor, the Independent, the Fryburger, Swatantra Biswa (USIS publication, Himal Asia, 3Journal Freiburg, top ten rated poems in www.nepalforum.com (I dream, Oleron, an Unforgettable Isle, A Flight to the Himalayas, Which Witch in Germany?, Fatal Decision, Santa Fe, Nirmala, Between Terror and Ecstasy, The Broken Poet, Himalaya: Menschen und Mythen, A Gurkha Mother, Kathmandu is Nepal, My Nepal, Quo vadis?). Articles, book-reviews and poems in, www.isj.com, www.inso.org. See also www.google & www.yahoo under search: Satis Shroff.

We share a common love of the Nepalese people and a desire to let the world know about their hearts and souls.  I used to lead treks to the Everest Base Camp and working with a group of Sherpas helped found the first hut system in Nepal in 1990. Present during the worst storm in memory, I was appalled by world press coverage of the foreigners who died with no mention of the many Sherpas who also perished. I returned home to write their story. Wanting to give an intimate look into their culture, I dramatized their lives in fiction--the first book to do so in the US. Linda LeBlanc, Author of Beyond theSummit, www.beyondthesummit-novel.com

Two books

UNDER THE SHADOW OF THE HIMALAYAS (Satis Shroff) Sprache: German/English

Satis Shroff's anthology of poems and prose deals with Sehnsucht, a longing for the Himalayas and his old Heimat, which has been undergoing a great turmoil.It contains prose and poems in German and English and shows the reader in the West what moves the Nepalese poets and writers during these turbulent times, when Nepal is undergoing a struggle to retain its identity as a nation.
(176 Seiten) Paperback: €11.40 Download: €4.03

THROUGH NEPALESE EYES (von Satis Shroff)Language: English

‘Through Nepalese Eyes’ is about the journey of a young Nepalese woman to Germany to meet her brother, who lives with his German wife and daughter in an allemanic town named Freiburg. It is a travelogue written by a sensitive, modern British public-school educated man. He describes the two worlds: Asia and Europe and the people he meets. There is a touch of sadness when his sister returns to her home in the foothills of the Himalayas.
(205 Seiten) Paperback: €12.00 Download: €6.25

Freitag, 12. Oktober 2007

Satis Shroff's FREIBURGER ZEITGEIST





On Doctor Faustus and Mephistopheles (Satis Shroff)

Dr. Johann Faust, the man who sold his soul to the Devil. A mythical figure? Certainly not. I went to the pretty town of Staufen via Bad Krözingen from Freiburg. From the distance you can see the ruins of a castle looming above the vineyards on a hill. In the town below is a Gasthaus called Zum Löwen (To the Lion). The tavern has a fresco on the wall by Prof. Fritz Geiges on the front wall depicting the Devil-- Mephistopheles—in the process of breaking the neck of a broken down Dr. Faustus. Below the fresco is a wonderful calligraphic scripture with the words:

In anno 1539 in Leuen-to-Staufen Dr Faustus, an astounding nigromantic, died miserably as a legend says, at the hands of the highest Devil named Mephistopheles, whom he called his brother-in-law as long as he lived, after the Pact which ended after 24 years, who broke his neck and sent his poor, eternally damned soul to Hell.

The only evidence regarding the death of Faust in Staufen can be found in two texts of the Zimmerschen Chronicle published in 1565. One source cites the end of the magician 'in the herrschaft Staufen im Preisgew.' The other source mentions ' in or far from Staufen, the town in Breigew.' 'Preisgew' and 'Breigew' relate to the district Breisgau. There is a lack of other substantial evidence.

Nevertheless, the local tradition and belief has it that it knows exactly where Faust's journey which began in the realm of knowledge and ended with his sojourn in Hell. The last moments of Doctor Faust's journey to Hell began in the tavern called To-the-Lion, on the third floor, in room number 5.You can spend a night in this room and be inspired to write a play or a sonnet on the Life of Doctor Faustus or perhaps a modern-day Faust who lives in a metropolis like NY, London or Berlin

Three houses away in the Late Gothic town hall of Staufen you can find the foot-prints of the Devil on one of the uppermost stairs. The Devil had come in the guise of a human to pick up Faust, and left the town of Staufen with an enormous leap.

You stars that reigned at my nativity
whose influence hath allotted death and hell
Now draw up Faustus, like a foggy mist,
Into the entrails of yon labouring cloud.
Christopher Marlowe (1564-1593)

There's another story (German: Sage) which was published by Constantin Geres in the magazine 'Schauinsland' in 1882. It connects the Faust-story with the Johannites:

It was late in the afternoon in the year 1541 when a farmer and his son were walking along the country road from Krözingen to Staufen. Suddenly, the weather changed for the worse and a gigantic bird with black wings flew over them. The appearance of the errie big bird scared them so much that they ran to a cross along the roadside and prayed till the scary bird flew away.

Thereafter, they set upon their journey to Staufen, where the farmer had to do some business at the tavern called The Lion. As they entered the tavern, they saw a doctor and another stranger. The stranger made a fool out of the farmer farmer and said that he'd been scared of a big black bird and had run in angst to a roadside cross and mumbled prayers to God.

The farmer found the words of the stranger extraordinary, for he and his son were the only ones who'd seen the big bird in the country road. And he knew that this stranger had flown over them in the form of the big black bird.

Shortly, the Doctor who was none other than the famous Faust, was taken by the Devil from room no. 5 of the tavern Zum Löwen.

In Christopher Marlowe's 'Doctor Faustus' Faust says:

Ugly hell, gape not! Come not Lucifer!
I'll burn my books!

Goethe's Faust was published in two parts in 1808 and 1832. Faust Part I is a dedicatory ode and laments the passage of time, the passing away of friends and shows Goethe's dedication to his work. There are countless interpretations of Faust and the play symbolically embraces the irony of human life, commenting on human, social and political phenomena. He also praises the fundamental human virtue of endeavour, striving and endless creative activity found among poets, writers, artists.

It was at Schiller's instigation that Goethe began in 1797 to work again at Faust II. Whereas Faust I contains Knittelverse, blank verse, hymnic passages and strophic songs, Faust II has various rhyming measures, ottava rima, terza rima and trimeters.

However, the best known early literary version of the Faust legend came from the Frankfurter printer Johann Spieß. In this popular German volksbuch (people's book) Doctor Faust dabbles from theology to sorcery, makes a pact with the Devil for a period of twenty-four years. He lives extravagantly and riotously. Ans when his time is up he's carried off to Hell. Dr. Faustus is active at the University of Wittenberg in the Volksbuch story. It is a book of stern moral intention, with a raised index-finger, and a dreadful warning to others who might undergo alliances with Satan. The Spieß'sches Faustbuch is the source of Christopher Marlowe's Doctor Faustus (1589). Goethe on the other hand was obsessed by the subject of Faustus, almost his entire life. He enjoyed the puppet play called 'Puppenspiel von Dr. Faust' when he was a kid and also read the Faust Volksbuch.

Faust's Damnation (Fausts Verdammnis) an opera by Hector Berlioz is being stanged on October 20, 2007 at the Freiburger Theatre (Grosses Haus) and it is an attempt to use music to illustrate the complexities of Faust's soul. Ach, even if Faust's love and life were a fiasco, and he was damned to Hell, what survives is the work, the art and music.

There are English versions of the Faust legend by A.G.Latham (1902-5), Bayard Taylor (1908), L.MacNeice (1951) and Barker Fairley (1970) which deserve deserve mention, but I must admit I was chuckling with laughter, and I had tears in my eyes, when I read Rober Nye's Faust, told by a certain Kit Wagner, Faust's disciple. It was like reading P.G. Wodehouse in the days of alchemy and sorcery.

Here, yours truly would like to quote Faust as a motto for us all who're caught in life's vicissitudes like the famous Georgio Strehler did, when he acted in Goethe's Faust I and II at the Piccolo Teatro with a thousand voices and 12,000 verses in the year 1989:

„Ich fühle Mut, mich in die Welt zu wagen, mich in die Welt zu wagen,
Der Erde Weh, der Erde Glück zu tragen,
Mit Stürmen mich herumzuschlagen
Und in des Schiffbruchs Knirschen
nicht zu zagen.“